
Die RWE Effizienz GmbH hat nun wieder ihren jährlichen ‚Heizkosten-Monitor‘ präsentiert, in den genau diese Aspekte zur finanziellen Bewertung einer Heizanlage eingehen. Über einen Zeitraum von 5 Jahren werden hier Informationen gesammelt und analysiert, zu denen unter anderem auch die monatlichen korrigierten Energiepreise gehören. Dies ermöglicht dem Verbraucher, sich eine Übersicht über die langfristige Kostenentwicklung für Heizsysteme zu verschaffen, die auf verschiedene Energieträger zurückgreifen.
Für Neubauten und Sanierungen von Gebäuden sind mehrere Anlagen bzw. Energieträger berücksichtigt:
- Gas‐Brennwert ohne/mit solare(r) Erwärmung von Trinkwasser bzw. Heizung
- Gas‐Brennwert mit zentraler Lüftung mit Wärmerückgewinnung
- Öl‐Brennwert ohne/mit solare(r) Erwärmung von Trinkwasser bzw. Heizung
- Holzpellets
- Elektro‐Wärmepumpen (Luft, Erde bzw. Grundwasser)
- Mikro‐KWK (Erdgas)
Die Analyse zeigt, dass Wärmepumpen schon heute – zumindest für den Neubaubereich – eine interessante wirtschaftliche Alternative zur sonst sehr günstigen Brennwerttechnologie darstellen. Bei der Sanierung von Altbauten und der Erstellung von Mehrfamilienhäusern sollte man allerdings eher über den Einsatz von Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) nachgedacht werden. Die Verbrennung von Holzpellets ist hingegen in allen Fällen unter den teuersten Möglichkeiten zu finden, sein Haus zu beheizen. Solare Erwärmung von Trinkwasser ist insbesondere wegen der aktuellen Auflagen des Gesetzgebers im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Neubaubereich notwendig, da hier ein Teil der Wärme regenerativ erzeugt werden muss.
Basis dieses Vergleichs der Wirtschaftlichkeit verschiedener Heizsysteme bildet ein Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von 150 m², dessen Energiebilanz nach VDI-Richtlinie 2067 berechnet wurde. Für den Neubaufall wurde vorausgesetzt, dass das komplette Heizsystem neu installiert wird. Für eine Sanierung geht man davon aus, dass Übergabestellen (Heizkörper) und Verteilung des Heizsystems nicht ausgetauscht werden müssen. Natürlich spielt in beiden Fällen die zu erwartende Lebensdauer eines Heizsystems eine nicht unentscheidende Rolle bei der Betrachtung.
Hier das Ergebnis der Analyse in grafischer Form:
Basis dieses Vergleichs der Wirtschaftlichkeit verschiedener Heizsysteme bildet ein Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von 150 m², dessen Energiebilanz nach VDI-Richtlinie 2067 berechnet wurde. Für den Neubaufall wurde vorausgesetzt, dass das komplette Heizsystem neu installiert wird. Für eine Sanierung geht man davon aus, dass Übergabestellen (Heizkörper) und Verteilung des Heizsystems nicht ausgetauscht werden müssen. Natürlich spielt in beiden Fällen die zu erwartende Lebensdauer eines Heizsystems eine nicht unentscheidende Rolle bei der Betrachtung.
Hier das Ergebnis der Analyse in grafischer Form:
Es wäre jedoch auch interessant zu sehen, wie sich die Ausgaben für ein Heizsystem nach dessen Anschaffung akkumulieren bzw. wie viel mehr die Ausgaben für ein Heizsystem im Vergleich zu einem anderen System eventuell steigen. Hierzu wird auf der Seite energiesparen-im-haushalt.de ein guter und auch recht aktueller Kostenvergleich verschiedener Heizsysteme angeboten. Demnach ist zwar eine Heizung mit Gas-Brennwerttechnik im ersten Jahr am günstigsten, steigt aber nach 20 Jahren um den Faktor 2 – genau wie bei der Öl-Brennwerttechnik. Währenddessen sind Erd-Wärmepumpen oder Holzpellets trotz Energiepreissteigerungen als relativ preisstabil und im 20-Jahres-Vergleich als recht günstig anzusehen.
[…] Wärmepumpen wie Holzpellets-Heizungen arbeiten mit erneuerbaren Energien […]